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Schulen

Die Rahmenbedingungen, unter denen kommunale Schulpolitik gemacht wird, wie Bildungsinhalte, Lehrpläne, Personalausstattung und Klassenstärken werden durch die bildungspolitischen Ziele, die auf der Landesebene gesetzt werden bestimmt. Die Ziele der niedersächsischen Landesregierung, die eine Schwerpunktsetzung auf das 3-gliedrige Schulsystem vornimmt und gegen den Willen von vielen Eltern die bewährten Gesamtschulen vernachlässigt, halten wir für unverantwortlich. Eine Differenzierung von Kindern bereits nach vier Grundschuljahren wird die auch durch die PISA-Studie festgestellte soziale Auslese verstärken, deshalb fordern wir vom Land einen weiteren Auf- und Ausbau von Gesamtschulen ein. Wichtiges Anliegen gegenüber der Landespolitik ist auch die Forderung nach Integration von Kindern mit Behinderungen in die Regelschulen.

Die Kommunen sind für die Sachmittelausstattung, Schulhäuser, Schulhöfe und Lehr- und Lernmittel zuständig.

* Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt Hannover ihre Schulen zügig und umfassend saniert.

* Wir wollen eine zeitgemäße Ausstattung mit modernen Lern- und Lehrmitteln. Diese ist Vorraussetzung, um die dringend notwendige innere Schulentwicklung zu forcieren und die Schulen zukunftsfähig zu machen.

Mit der demografischen Entwicklung geht ein Rückgang der Schülerzahlen zunächst in den Grundschulen einher.

* Wir wollen, dass die jetzt vorhandenen Grundschulstandorte nach dem Motto "Kurze Beine, kurze Wege" auch bei sinkenden Schülerzahlen möglichst erhalten bleiben, die Kinder ihre Schule wohnungsnah besuchen können und dabei auch einen sicheren Schulweg haben.

* Die Schulentwicklungsplanung muss kontinuierlich in kurzen Zeitabständen fortgeschrieben, transparent gemacht und mit den Schulen und Elternvertretungen sorgfältig diskutiert werden.

* Besonders Hauptschulen wollen wir durch den Einsatz von mehr Sozialarbeit stärken.