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Städtische Finanzen:

* Wir fordern die Transparenz des Verwaltungshandelns zu verbessern. Insbesondere fordern wir mehr Transparenz bei der Haushalts- und Finanzpolitik aber auch bei der Wirtschafts- und Liegenschaftspolitik der Stadt. Haushaltsentwicklungen, die den Wahlperioden des Rates folgen (ausgeglichene Haushalte jeweils rechtzeitig zu den Wahlen, Haushaltsdefizite und Horrorszenarien im Verlauf der Wahlperiode) lehnen wir ab und fordern mehr Transparenz im Sinne der Grundsätze der Haushaltswahrheit und der Haushaltsklarheit.

Personalpolitik:

* Die Abflachung der Hierarchie in der Verwaltung muss aus unserer Sicht fortgeführt werden. Zu prüfen ist für uns, wieweit auf Stellen im "oberen" Bereich verzichtet werden kann, zugunsten von Schaffung von Stellen im"unteren" Bereich, insbesondere in den Infrastruktureinrichtungen für die Bürgerinnen und Bürger. Der Einstellungsstopp in Stadt und Region muss aufgehoben werden. Der kommunale Arbeitsmarkt muss geöffnet werden, um neue Impulse und Kompetenzen in die Stadtverwaltung zu bringen. Da die Stadt auf allen Ebenen interkulturelles Verständnis und Kompetenz braucht, muss der kommunale Arbeitsmarkt auch für Menschen mit Migrationshintergrund geöffnet werden.

* Wir sprechen uns deutlich gegen Ein- Euro-Jobs in kommunalen Projekten aus, sondern fordern die Schaffung regulärer Stellen.

* In diesem Zusammenhang sprechen wir uns auch sehr deutlich gegen Zwangsumzüge von ALGII-EmpfängerInnen aus.

Kommunale Betriebe:

* Die Veräußerung (Privatisierung) öffentlicher Infrastrukturunternehmen, die mit zur Sicherung der Daseinsvorsorge beitragen, wie Stadtwerke, üstra, und GBH und auch der union boden als Gesellschaft, die zur Stadtentwicklung beiträgt, lehnen wir kategorisch ab.

* Wir wollen, dass diese kommunalen Unternehmen gefestigt werden, ihre wirtschaftliche Tätigkeit als ein den Arbeitsmarkt stabilisierender Faktor ausgebaut und nach zweckmäßigen, wirtschaftlich effektiven Querverbindungen gesucht wird.